Umfrage „COVID-19 & Schlaf“

Wie wirken sich die Massnahmen zur Eindämmung der COVID-19 Epidemie auf unseren Schlaf sowie die Passung zwischen inneren biologischen und sozialen Rhythmen aus? Dieser spannenden Fragestellung gehen Forscher*innen des Zentrums für Chronobiologie in einer Umfrage nach. Erzählen auch Sie uns hier, wie es Ihnen aktuell geht.

Aus der Zeit gefallen

Die Zeit erlebt jeder anders. Aber eine Erfahrung teilt gerade die ganze Welt: Das Leben ist aus dem gewohnten Takt geraten. Was macht das mit Bewusstsein, Psyche und Körper?

Artikel in der Science Notes

Preis für unsere Forschung

Ausgezeichnete Schlafforschung

Prof. Christian Cajochen gewinnt den Preis der Deutschen Stiftung Schlaf 2020 in der Kategorie «Wissenschaft und Innovation».

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Chronobiologie Edit-A-Thon

Am 27. Januar 2020 (18:00 bis 21:00) veranstalten wir den ersten Wikipedia Edit-A-Thon am Zentrum für Chronobiologie. Weitere Informationen können auf der Projektseite abgerufen werden.

Augenlinse und Schlaf

von Christian Cajochen

Das Auge bringt das Aussenlicht in unser Gehirn. So können wir unsere Umwelt in verschiedenen Lichtstärken vom dunklen Sternenhimmel bis zur hellen Mittagssonne geniessen. Neben dem Sehen, hält Licht auch die menschliche Zirkadianrhythmik (innere Uhr) in Schwung. So ist tägliches „Lichttanken“ zur „richtigen“ Tageszeit unerlässlich, um das Pendel der inneren Uhr auf den äusseren 24-Stunden Lichtdunkelwechsel zu eichen. Eine schwache Eichung führt zu einem Fehlabgleich der äusseren und der inneren Zeit. Das Risiko eines solchen Fehlabgleichs ist besonders hoch bei sehbehinderten Menschen, bei Schichtarbeitenden und bei Leuten, die häufig über mehrere Zeitzonen fliegen. Hinzu kommen neue Risikofaktoren wie Lichtverschmutzung und häufiger Medienkonsum zu nächtlichen Stunden. Als Konsequenz diagnostizieren Schlafmediziner des Öfteren Schlafstörungen, Tagesmüdigkeit, Stimmungsschwankungen und Depressionen.

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